LandesSeniorenVertretung für Sachsen e. V.

Wir werden durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert!

 Projektarbeit:  


LSVfS Projektarbeit im Jahr 2017-

 

Demenz in unserer Gesellschaft – Begleitung von Anfang an

Ziel :Sensibilisierung und Aufklärung für die Diagnose Demenz und Alzheimer , Schulungen durch Workshops , Tagungen , Seminare zu Beratungen , Schulungs- und Betreuungsangeboten in Kommunen und Vereinen unter Einbeziehung der Akteure

Schwerpunkte : alternative Wohnformen für Menschen mit Demenz und ganzheitliche Strukturen im Wohnumfeld . Beratung und Schulung und vernetzte Daseinsvorsorge im ländlichen Raum . Würde und Teilhabe von an Demenz erkrankten Menschen und damit Sicherung der Eigenständigkeit .

      

Kommunen und Lebensperspektive im Alter zwischen Selbstständigkeit und Pflegebedarf

Ziel : Aktives Einbringen der Seniorenvertreter in die kommunalen Entscheidungen und für die politische Verantwortung der Kommunen und Landkreise für die Lebensperspektive im Alter als wichtigste Aufgabe der Daseinsvorsorge .

Schwerpunkte : konsequente Umsetzung des PSG I und PSG II sowie des neuen Pflegebedürftig-keitsbegriffs in den Kommunen . Aufgaben der Kommunen im PSG III . Aktive Projektarbeit in den Kommunen im Rahmen der Sächsischen Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz (LRV).. Begleitung  von Projekten  zur Zukunftssicherung  in den Kommunen . Signifikante Erhöhung  des Anteils an Alltagsbegleitern und Nachbarschaftshelfern und Unterstützung der Arbeit der Pflegekoordinatoren in den Landkreisen und kreisfreien Städten .

    

Organisation der politischen Teilhabe von Seniorenvertretungen  in der Daseinsvorsorge der Kommune 

Ziel : Mitglieder der kommunalen Seniorenvertretungen „fit“ machen für und in der Kommunalpolitik , bessere Integration der Seniorenvertretungen in die Gremien der Kommunalverwaltung , Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und aktive Teilhabe sichern . Seniorenpolitik zum Teil einer integrierten Sozialpolitik machen, damit auch zu  einer Generationenpolitik mit partizipativer Sozialplanung

Schwerpunkte : Themen der Daseinsvorsorge ( Wohnen , Mobilität , Lebensfelder ., Pflege…) durch seniorenbezogene Gesamtkonzepte in den Kommunen fördern . Prävention und Gesundheits-förderung  für ältere Menschen    entsprechend der LRV zum PrävG  sichern. Forderungen des Siebten Altenberichtes der Bundesregierung in die praktische Arbeit der Kommunen integrieren

          

Suchtbezogene Problemlagen im Alter

Ziel : Sensibilisieren für die Problematik der Sucht im Alter in der Öffentlichkeit ,   in Senioren-einrichtungen  und Pflegeheimen .  Aufzeigen der Suchtgefährdung gerade auch im Alter . Unterstützung von Projekten zur Früherkennung eines Gefährdungspotenzials , Einbeziehung der Hausärzte und des Pflegepersonals . Aufklärung der Angehörigen älterer und pflegebedürftiger Menschen .

  

Schwerpunkte : Analyse von Daten und Fakten zu suchtbezogenen Problemlagen im Alter , Möglichkeiten der Beratung und Behandlung von Sucht auch von älteren Menschen , Suchtprobleme in der Altenpflege , Begleitung von Projekten bei suchtbezogenen Problemlagen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen .  ., Einbeziehen der Selbsthilfe auch für ältere Menschen mit Suchtproblemen . 



Satzung der  Landesseniorenvertretung für Sachsen (LSVfS) e.V.


§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr  


1. Zusammenschluss der bei den Kommunen und Kreisen des Freistaates Sachsen gebildeten    Seniorenvertretungen/-beiräten/-räten führt den Namen Landesseniorenvertretung für Sachsen e.V.  (LSVfS). Sie wird in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Leipzig eingetragen.

2. Alle in der LSVfS zusammengeschlossenen Seniorenvertretungen/-beiräte/-räte behalten ihre  Selbstständigkeit. Sie werden in dieser Satzung zusammenfassend als regionale Seniorenvertretung  bezeichnet.

3. Die LSVfS arbeitet parteipolitisch und weltanschaulich neutral und ist verbandsunabhängig. Sie ist  nicht an Weisungen staatlicher Organe gebunden. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich.

4. Die LSVfS hat ihren Sitz in Leipzig.

5. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.  


§ 2

Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit   

 

1. Die LSVfS verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des  Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).

 Zweck der LSVfS ist die Wahrnahme der Interessen älterer Menschen auf sozialem und  gesellschaftlichem Gebiet im Sinne der §§ 52, 2 Nr. 2 und § 66, 2 der AO, sowie des § 75 des  BSHG.

 Die LSVfS ist ein selbstständiges Gremium. Sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 Die LSVfS ist selbstlos tätig.

2. Die LSVfS nimmt den in Punkt 1 genannten Zweck wahr durch

 Mitwirkung bei der Wahrnahme der besonderen Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger  gegenüber dem Landtag und der Staatsregierung unmittelbar und über den Landesseniorenbeirat.  Erarbeitung von Vorlagen für Anträge, Anfragen und Beschlüsse auf Landesebene.

 Mitwirkung bei der Wahrnahme der besonderen Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger des  Freistaates Sachsen gegenüber dem Bundestag und der Bundesregierung unmittelbar und über die  Bundesseniorenvertretung. Erarbeitung von Vorlagen für Anträge, Anfragen und Petitionen

 Organisation der Zusammenarbeit regionaler Seniorenvertretungen und inhaltliche Koordinierung  ihrer Arbeit durch

- Beratung und gegenseitige Information der Mitglieder

- Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern

- Mithilfe bei der Bildung regionaler Seniorenvertretungen

- Erhaltung und Erhöhung der Kompetenz der Mitglieder auf dem Gebiet der

- Seniorenpolitik durch Fort- und Weiterbildung

- Aufnahme der Vorschläge der Mitglieder, ihre Bündelung und Vertretung auf Landes- und   Bundesebene.

3. Die LSVfS vertritt die ihr angehörenden regionalen Seniorenvertretungen gegenüber der  Bundesseniorenvertretung.

4. Die LSVfS gibt sich eine Geschäftsordnung.    


§ 3  


1. Mitglied des LSVfS können werden die bei Städten und Kreisen aufgrund unmittelbarer oder  mittelbarer Wahl, durch Delegierung u./o. Berufung gebildeten regionalen Seniorenvertretungen, die  im Freistaat Sachsen tätig sind.

 Ferner können Einzelpersonen, die sich um die Seniorenpolitik in Sachsen verdient gemacht haben,  Mitglied, Ehrenmitglied oder förderndes Mitglied sein. Deren Zahl darf 12 nicht übersteigen.

2. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der  Vorstand.

3. Die Mitgliedschaft erlischt zum Ende des laufenden Jahres durch eingeschriebenen Brief bis 31  Oktober.  

  

§ 4

Organe    


Die Organe der LSVfS sind

· die Mitgliederversammlung

· der Vorstand  

     

§ 5

Mitgliederversammlung    


1. Oberstes Organ der LSVfS ist die Mitgliederversammlung. Sie besteht aus den als Vertreter  benannten Delegierten und dem Vorstand.

2.  Jede Mitgliedsorganisation wählt aus ihrer Mitte Delegierte und deren StellvertreterInnen in die  Mitgliederversammlung der LSVfS. Die Anzahl der Delegierten wird durch die Anzahl der Einwohner  der vertretenen Gemeinden, Städte bzw. Kreise bestimmt (Grundlage: Angaben des Statistischen  Landesamtes).

 Sie können delegiert bis 50.000 Einwohner - einen Vertreter bei mehr als 50.000 Einwohner - zwei  Vertreter.

 Zusätzlich benennen sie in gleicher Anzahl Stellvertreter für den Verhinderungsfall eines ständigen  Delegierten.

 Sobald ein/e Vertreter/in in den Vorstand der LSVfS gewählt wurde, kann die delegierende regionale  Seniorenvertretung eine/n weitere/n Vertreter/in wählen.3. Die Mitgliedversammlung hat folgende  Aufgaben:

- Sie beschließt die Satzung der LSVfS sowie notwendige Änderungen. Ferner beschließt sie die  Geschäftsordnung der LSVfS und die Arbeitspläne.

- Sie wählt aus ihrer Mitte die Mitglieder des Vorstandes und die Revisoren.

- Sie nimmt den Tätigkeitsbericht des Vorstandes sowie die Jahresabrechnung und den  Revisionsbericht entgegen und erteilt Entlastung.

- Sie bestätigt den Haushaltsplan.

- Sie wählt die Delegierten für die Bundesseniorenvertretung.

- Sie kann die Auflösung des LSVfS beschließen.

4. Jede Mitgliederversammlung behandelt mindesten ein seniorenpolitisches Thema, bündelt die    Erfahrungen der regionalen Seniorenvertretungen und leitet daraus Aufgaben für den Vorstand zur  Vertretung der Interessen von Senioren ab.

5. Die Mitgliederversammlung findet mindesten zweimal im Jahr statt. Sie wird durch den/die  Vorsitzende/n unter Angabe der Tagesordnung und Beifügung der notwendigen  Gesprächsunterlagen mit einer Freist von mindesten vier Wochen schriftlich einberufen. Sie muss  auch einberufen werden, wenn ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens einem Viertel der  Mitglieder vorliegt.

6. Die Mitgliederversammlung wird von dem/ der Vorsitzenden geleitet. Sie ist beschlussfähig, wenn  mindestens die Hälfte der Mitgliedsorganisationen vertreten ist. Jeder Delegierte bzw. im  Verhinderungsfall sein Stellvertreter hat nur eine Stimme. Die Mitglieder des Vorstandes haben  zusätzlich zu den Delegierten Stimmrecht.

 Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit der  abgegebenen Stimmen, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Geheime  Stimmabgabe kann beantragt werden.

7. Stimmübertragung ist nicht möglich.

8. Satzungsänderungen und der Beschluss der Auflösung der LSVfS bedürfen der Dreiviertel-  Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

9. Der Vorstand kann die Mitgliederversammlung und für seine laufende Arbeit kompetente Bürger  zur Beratung besonderer Themen hinzuziehen. Diese sind nicht stimmberechtigt.

10.Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das die Vorsitzende sowie der/ die  Schriftführer unterzeichnen.    

   

§ 6

Vorstand    


1. Der Vorstand besteht aus dem/ der Vorsitzenden, einem/ einer stellvertretenden Vorsitzenden und  5 weiteren Vorstandsmitgliedern. Über die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes entscheidet  dieser selbst.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/ die Vorsitzende und der/ die stellvertretende  Vorsitzende, die beide Einzelvertretungsbefugnis haben.

3. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

 Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ende der Amtszeit aus, so ist eine  Nachwahl bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzunehmen. Der Verlust des Mandats in der  regionalen Seniorenvertretung schließt seine weitere Tätigkeit im Vorstand der LSVfS aus.

4. Der Vorstand wird von dem/ der Vorsitzenden nach Bedarf, jedoch mindesten viermal jährlich  einberufen.

5. Der Vorstand leitet die LSVfS. Er erstellt den Haushaltvorschlag und entscheidet über die  Verwendung der finanziellen Mittel im Rahmen des bestätigten

 Haushaltplanes. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung sowie aus den  Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben und ist für deren Durchführung verantwortlich.

 6. Zur Beratung des Vorstandes können Fachausschüsse und/ oder Arbeitsgruppen zu  Einzelthemen oder -gebieten gebildet werden.       


§ 7

Geschäftsstelle   

 

1. Die LSVfS unterhält eine Geschäftsstelle.

2. Für die Führung der laufenden Geschäfte ist eine hauptamtliche Kraft zu bestellen.

3. Tätigkeiten und Aufgaben werden in der Geschäftsordnung der LSVfS geregelt.    


§ 8

Finanzen    


1. Die LSVfS arbeitet auf der Basis des bestätigten Haushaltplans.

2. Die finanziellen Aufwendungen der LSVfS sollen aus öffentlichen Zuwendungen,  Landesfördermitteln, kommunalen Mitteln und Spenden gedeckt werden. Die Beteiligung der  Kommunen besteht in der Übernahme von Fahrtkosten und gegebenenfalls anteiligen  Tagungsgebühren für Delegierte ihrer Seniorenvertretung.

3. Mitgliedsbeiträge sollen nicht erhoben werden.

4. Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

5. Die Mitgliederversammlung wählt zwei dem Vorstand nicht angehörende Kassenprüfer, die die  Jahresabrechnung prüfen und das Ergebnis der Mitgliederversammlung vorlegen und erläutern.

6. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die  Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Der Nachweis über die Verwendung  der Mittel ist mit der Jahresabrechnung zu führen.

7. Alle Mitglieder des Vorstandes und die Delegierten sind ehrenamtlich tätig, Kostenerstattungen  außerhalb der kommunalen Mittel erfolgen im Limit des

 Haushaltsplanes. Für Fahrtkosten gilt der Rahmen des Sächsischen Reisekostenrechts.

8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.   


§ 9

Auflösung    


 Die LSVfS kann nur durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung  aufgelöst werden. Zu diesem Beschluss ist eine Dreiviertel-Mehrheit der Stimmen der anwesenden  stimmberechtigten Delegierten erforderlich.

 Sollte die erforderliche Mehrheit nicht zustande kommen, so ist eine weitere Mitgliederversammlung i  innerhalb von vier Wochen einzuberufen, bei der zur Auflösung die einfache Mehrheit der Stimmen  genügt.

 Bei Auflösung der LSVfS oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt vorhandenes Vermögen,  nach Einwilligung des zuständigen Finanzamt es, dem Freistaat Sachsen zu, der es unmittelbar und  ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.    


§ 10

Inkrafttreten    


 Die Satzung der Landesseniorenvertretung für Sachsen wurde am 24. August 1999 in Dresden von  der Gründungsversammlung beschlossen und trat am 1. September 1999 in Kraft.

 Die vorliegende Fassung enthält die im schriftlichen Umfrageverfahren von allen Mitgliedern unter  dem 04. April 2006 und die unter dem 27. Oktober 2011 beschlossenen Änderungen.